Versteckte Strände an der westlichen Costa del Sol — abgeschiedene Buchten und stille Sandstreifen zwischen Estepona und Manilva, die die meisten Besucher nie finden.
Warum die Westküste ruhig bleibt
Die westliche Costa del Sol — grob von Estepona westwärts Richtung Manilva und hinein nach Casares — ist erfrischend unbebaut geblieben. Während sich die zentrale Küste Hochhäusern und Pauschaltourismus hingegeben hat, hat dieser Abschnitt standgehalten. Keine großen Resort-Anlagen. Keine ausufernden Beach Clubs. Nur lange Sandstreifen, dramatische Klippen und felsige Buchten, die die meisten Besucher schlicht nie finden.
Warum? Zum Teil ist es die Geografie. Die Küste ist hier felsiger, mit weniger ausgebauten Zufahrtsstraßen. Zum Teil ist es Geschichte — die Kommunen haben diese Gegenden vor Überbauung geschützt. Und zum Teil liegt es daran, dass Touristen den Reiseführern folgen, die sich meist auf Esteponas Hauptstrände und den Marbella-Korridor konzentrieren. Die versteckten Schätze bekommen bestenfalls einen Absatz.
Wir leben lange genug hier, um diese Abschnitte in- und auswendig zu kennen. An Sommerwochenenden, wenn sich an den Hauptstränden Familien und Sonnenschirme Schulter an Schulter drängen, schleichen wir uns an diese ruhigeren Orte davon. Man kann tatsächlich die Wellen hören.
Playa de la Sal — die wilde Küste von Casares
Die Playa de la Sal liegt eingebettet zwischen zwei felsigen Landzungen in Casares, nahe dem historischen Wachturm Torre de la Sal. Das ist der Strand für alle, die rohe, unpolierte Schönheit wollen. Er ist kleiner — etwa 400 Meter Sand — und selbst im August wirklich ruhig.
Die Landschaft ist authentische Wildnis: raues Buschland säumt den Strand, Klippen flankieren beide Seiten, und das Wasser ist tief und klar. Der Strand selbst ist eine Mischung aus Sand und Kies, mit felsigen Riffen an beiden Enden. In der Nähe gibt es eine Handvoll chiringuitos (Strandbars) — vor allem den Chiringuito La Sal, der vom Strand hinauf auf die Landzunge umgezogen ist —, aber sie sind erfreulich dezent. Kein Liegestuhl-Monopol. Kein ständiger Verkäuferverkehr.
Anfahrt & Parken: Von Sabinillas sind es rund 12 km und 15–20 Minuten nach Norden über die A-7 Richtung Casares Pueblo, dann über Küstenstraßen hinunter zur Playa Ancha und Playa de la Sal. Parkplätze sind begrenzt, aber ausreichend — ein kleiner Parkplatz nahe dem Strand und Stellplätze am Straßenrand. Bei Ebbe lässt sich der gesamte Abschnitt am besten erkunden; bei Flut wird er deutlich schmaler.
Rettungsschwimmer & Einrichtungen: In der Hochsaison (Juni–September) sind Rettungsschwimmer vor Ort. Duschen und einfache Einrichtungen gibt es. Der Strand wird im Sommer gereinigt, aber weniger intensiv als die Stadtstrände, sodass du mehr Treibholz und natürliches Strandgut findest — was Teil seines authentischen Charmes ist.
Am besten für: Schwimmer, die Ruhe suchen, Fotografen, die eine dramatische Küste wollen, Schnorchler, die felsige Bereiche erkunden, und alle, die wirklich den Menschenmengen entkommen möchten.
Playa Ancha — Geschichte trifft Abgeschiedenheit
Die Playa Ancha liegt in Casares Costa, zwischen dem Wachturm Torre de la Sal und der Grenze zur Playa de la Sal. Es sind rund 600 Meter Sand, im Rücken von niedrigen Klippen und wilder Vegetation gesäumt. Der Name bedeutet wörtlich „breiter Strand", und er hält, was er verspricht — das ist ein richtig geräumiger Abschnitt mit echtem Platz selbst in der Hochsaison.
Das Wasser ist hier ruhig und geschützt, mit einem sanften Gefälle, das perfekt für Familien und nervöse Schwimmer ist. Die felsigen Bereiche an beiden Enden sind ausgezeichnet zum Schnorcheln — Lippfische, Tintenfische und kleine Krabben bewohnen das flache Wasser. Der Strand hat eine starke historische Präsenz — der Wachturm stammt aus dem 16. Jahrhundert, eine eindringliche Erinnerung an die Zeit, als diese Küste gegen Berberpiraten verteidigt werden musste.
Anfahrt & Parken: Von Sabinillas fährst du auf der A-7 Richtung Casares nach Norden (etwa 10–12 km, 15 Minuten). Nimm die Küstenstraßen Richtung Casares Costa und Playa Ancha. Parken ist möglich, kann aber im Hochsommer eng werden — komm vor 11:00 Uhr oder nach 17:00 Uhr, um sicher einen Platz zu bekommen. Der Strand ist über Treppen vom Parkplatz aus erreichbar.
Einrichtungen: Duschen, einige Mülleimer und in der Hochsaison Rettungsschwimmer. Der nahegelegene Playa Ancha Beach Club bietet Essen und Getränke, falls du kein Picknick mitbringst. Der Strand ist ruhiger als Sabinillas, sieht aber mehr Besucher als die Playa de la Sal.
Am besten für: Familien, die ruhiges Wasser ohne Sommermassen suchen, Schnorchler, Fotografen von Küstenbefestigungen und alle, die einen Mittelweg zwischen völliger Abgeschiedenheit und ein paar Annehmlichkeiten wollen.
Playa de las Arenas — felsige Buchten & Meeresleben
Die Playa de las Arenas (auf manchen Karten auch Playa Gobernador oder Tubalitas genannt) liegt nahe dem Yachthafen von La Duquesa, rund 8 km südlich von Sabinillas. Das ist kein durchgehender Strand — es ist eine Reihe felsiger Buchten und kleiner Sandabschnitte, im Rücken von einer steilen Landzunge. Die Felsen sind hier die eigentliche Geschichte.
Zwischen dem Yachthafen und dem Dorf Castillo wird die Küste zu einer geschützten Bucht, gespickt mit Felsen, die perfekt zum Schnorcheln sind. Das Wasser ist klar und überraschend artenreich: Wolfsbarsche, Lippfische, Tintenfische, Krabben, Hummer und Seeanemonen bewohnen die felsigen Riffe. Selbst im Sommer, wenn der Strand von Sabinillas voll ist, findest du hier Abschnitte mit nur einer Handvoll Schwimmer.
Der Strand ist im Durchschnitt 60 Meter breit, mit sanftem Gefälle. Manche Abschnitte haben Sand, andere sind hauptsächlich kiesig. Treibholz ist häufig — der Preis für naturbelassene Strände. Die Landzunge steigt steil an, kaum bebaut, was den Ort abgelegen wirken lässt, obwohl er nur 8 km entfernt ist.
Anfahrt & Parken: Von Sabinillas folgst du der Küstenstraße nach Süden Richtung Yachthafen La Duquesa (etwa 8 km, 15 Minuten). Auf der Landzunge gibt es eine Haltebucht mit herrlicher Aussicht und Parkmöglichkeiten. Treppen oder Pfade führen hinunter zum Strand. Alternativ kannst du vom Yachthafen La Duquesa selbst losgehen — ein angenehmer 10-minütiger Spaziergang entlang der Uferpromenade bringt dich zu den ruhigeren felsigen Abschnitten.
Einrichtungen: Sehr begrenzt. Keine Rettungsschwimmer an den felsigen Abschnitten, auch wenn der Yachthafenbereich grundlegende Dienste hat. Bring dein eigenes Wasser und Snacks mit. Die Belohnung ist echte Einsamkeit und herausragendes Schnorcheln.
Am besten für: ambitionierte Schnorchler, Schwimmer, die ruhiges Wasser in Felsbuchten suchen, Fotografen und alle, die mit minimaler Infrastruktur zurechtkommen.
Playa de los Toros — weit, wild & unterschätzt
Die Playa de los Toros erstreckt sich über 1.300 Meter entlang der Küste von Manilva und ist damit der breiteste Strand der westlichen Region. Der Name geht auf die Cañada Real de los Barrios zurück, eine historische Viehtriebroute — Rinder wurden entlang dieser Küste nach Estepona getrieben. Es ist richtig wild aussehendes Land, obwohl es nur 8 km nördlich von Sabinillas liegt.
Dieser Strand zieht weit mehr Einheimische und Auswanderer als Touristen an. Die Infrastruktur ist begrenzt, die Atmosphäre wirklich entspannt, und selbst im August bleibt die Auslastung schlimmstenfalls mittelmäßig. Der Sand ist goldgelb, mit ein paar Kiesbereichen. Das Wasser ist tief und klar. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Er fühlt sich abgelegen an, obwohl er Sabinillas wirklich nahe ist.
Anfahrt & Parken: Von Sabinillas fährst du auf der A-7 Richtung Estepona nach Norden (etwa 8 km, 15 Minuten). Halte nach der ausgeschilderten Abfahrt zur Haltebucht für die Playa de los Toros Ausschau — dort gibt es kostenlose Parkplätze für mehrere Dutzend Autos. Der Strandzugang vom Parkplatz aus ist unkompliziert.
Einrichtungen: Sehr minimal. Keine Rettungsschwimmer, keine Duschen, keine Strandbars direkt am Sand. In den nahegelegenen Orten findest du ein paar chiringuitos, aber dieser Strand ist für Selbstversorger. Im Sommer wird der Strand täglich gereinigt, aber weniger intensiv als die Stadtstrände.
Am besten für: Familien, die einen echten Strandtag ohne Massen oder Lärm suchen, Schwimmer, die weiten Raum wollen, Picknicker und alle, die der Resort-Atmosphäre komplett entkommen möchten.
Playa Chica & die ruhigeren Abschnitte von Sabinillas
Während die Playa de Sabinillas (der städtische Hauptstrand) immer voller geworden ist, bleibt die Playa Chica — die kleine Bucht kurz bevor du von Casares aus Sabinillas erreichst — wirklich friedlich. Sie ist kaum 1 km von unserer Wohnung entfernt, aber die meisten Besucher finden sie nie.
Die Playa Chica ist winzig — rund 300 Meter — eingebettet an felsige Landzungen. Sie hat mehr Felsen als Sand, was sie für sonnenbadende Massen weniger reizvoll macht, aber perfekt zum Schnorcheln und Erkunden der Gezeitentümpel. Das Wasser ist hier immer ruhig, geschützt von den umliegenden Klippen. An Sommermorgen vor 10:00 Uhr hast du sie vielleicht ganz für dich allein.
Anfahrt & Parken: Von Sabinillas fährst du auf der Küstenstraße nach Westen Richtung Casares (etwa 2 km, 5 Minuten). Halte nach Parkplätzen am Straßenrand nahe dem Playa Chica Beach Club Ausschau. Zu Fuß vom Zentrum Sabinillas dauert es entlang der paseo (Strandpromenade) etwa 15 Minuten. Man kann sie leicht übersehen, wenn man nicht danach sucht — der Zugang ist bescheiden.
Einrichtungen: Der Playa Chica Beach Club liegt auf der Landzunge mit einem kleinen Restaurant und einer Bar. Der Strand selbst hat minimale Einrichtungen. Im Sommer Rettungsschwimmer.
Am besten für: Tagesausflügler aus Sabinillas, Schnorchler, Frühaufsteher, die Ruhe suchen, und alle, die die Nähe zu Sabinillas ohne die Massen genießen wollen.
Profi-Tipp: Besuch die Playa Chica früh am Morgen (vor 09:00 Uhr) oder am späten Nachmittag (nach 17:00 Uhr), um völlige Einsamkeit zu erleben. Das Wasser ist im Morgengrauen am ruhigsten, was das Schnorcheln außergewöhnlich macht.
Was du mitbringen solltest
Anders als an Hauptstränden mit chiringuitos, Liegestuhlverleih und Geschäften erfordern diese versteckten Abschnitte Vorbereitung.
- Wasser & Snacks: Bring mehr mit, als du denkst, dass du brauchst. An den meisten Orten gibt es keine Essensverkäufer.
- Sonnencreme & Sonnenhut: Schatten gibt es praktisch keinen. LSF 50+ ist unverzichtbar, und beim Schwimmen jede Stunde nachcremen.
- Badeschuhe: Felsiger Zugang und felsiger Meeresboden machen richtiges Schuhwerk unverzichtbar. Flip-Flops reichen nicht.
- Handtuch als Schutz: Nutz es als provisorischen Sonnenschutz, wenn du keinen Schirm hast.
- Schnorchelausrüstung: Wenn du sie hast, bring sie mit. Ausleihen in den Strandshops in Sabinillas geht auch.
- Rashguard: Minimiert die Sonneneinstrahlung und hilft, die Körpertemperatur unter Wasser zu regulieren.
- Wertsachen: Schließ dein Auto ab und lass keine teuren Dinge unbeaufsichtigt, auch wenn Diebstahl selten ist.
- Bargeld: Manche abgelegenen chiringuitos akzeptieren keine Karten.
So findest du diese Strände — Wegbeschreibungen ab Sabinillas
| Strand | Entfernung von Sabinillas | Fahrtzeit | GPS / Anfahrt | Parken | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Playa Chica | 2 km westlich | 5 Min. | Küstenstraße Richtung Casares; achte auf das Schild des Playa Chica Beach Club. Oder 15 Min. die Promenade entlang. | Straßenrand, meist verfügbar | Leicht — gute Beschilderung |
| Playa Ancha (Casares) | 10–12 km nördlich | 15 Min. | A-7 nach Norden Richtung Casares, Ausfahrt Küstenstraße nach Casares Costa. Ausgeschildert. 36.289, -5.258 | Kleiner Parkplatz, kann im Sommer voll werden | Leicht — markierter Parkplatz |
| Playa de la Sal | 12 km nördlich | 15–20 Min. | A-7 nach Norden nach Casares, dann Küstenstraße. Nahe dem Wachturm Torre de la Sal. 36.295, -5.265 | Begrenzter, aber ausreichender kleiner Parkplatz | Mittel — etwas Fußweg |
| Playa de los Toros | 8 km nördlich | 15 Min. | A-7 nach Norden, achte auf die ausgeschilderte Abfahrt zur Haltebucht. Kostenlose Parkplätze. 36.268, -5.239 | Kostenloser Parkplatz (mehrere Dutzend Plätze) | Leicht — unkomplizierter Zugang |
| Playa de las Arenas | 8 km südlich | 15 Min. | Nach Süden Richtung Yachthafen La Duquesa. Haltebucht auf der Landzunge oder zu Fuß vom Yachthafen. 36.255, -5.222 | Haltebucht am Straßenrand oder Yachthafen-Parkplatz | Mittel — Fußweg über die Landzunge nötig |
Profi-Tipp: Lad dir vor dem Besuch die Offline-Karten von Google Maps für die Westküstenregion herunter. Der Mobilfunkempfang kann lückenhaft sein, und du willst nicht auf einer abgelegenen Landzunge nach dem Weg suchen müssen.
Wann du diese Strände besuchen solltest
Beste Monate: Mai, Juni, September und Oktober. Das Wasser ist warm (18–24 °C), das Wetter ist stabil, und es ist weniger los als im Juli/August. Sieh dir unseren Monat-für-Monat-Reiseführer für eine detaillierte saisonale Planung an.
Hochsaison (Juli–August): Voller als im Frühling/Herbst, aber immer noch weit ruhiger als die Hauptstrände. Komm sehr früh (vor 10:00 Uhr) oder spät (nach 17:00 Uhr), um Ruhe zu haben.
Winter (November–März): Das Wasser ist kalt (12–16 °C), und atlantische Dünung kann felsige Strände gefährlich machen. Nur an ruhigen Tagen mit passenden Bedingungen zum Schwimmen geeignet.
Frühling (März–Mai): Wildblumen blühen auf den Klippen, das Wetter wird wärmer, und das Wasser erreicht 16–18 °C. Ausgezeichnet zum Wandern und Fotografieren.
Herbst (September–Oktober): Das wärmste Wasser des Jahres, stabiles Wetter und weniger Familien-mit-Schulferien-Andrang.
Gut zu wissen: Während der sommerlichen siesta-Stunden (14:00–17:00 Uhr) ist es selbst an belebten Orten ruhig. Die Einheimischen ziehen sich nach drinnen zurück; die Touristen ruhen sich in ihren Hotels aus. Das ist oft die beste Zeit, um an der Playa de los Toros oder der Playa Chica Einsamkeit zu finden.
Praktische Aktivitäten an diesen Stränden
Diese versteckten Abschnitte passen zu unterschiedlichen Interessen:
Schnorcheln: Playa de las Arenas (felsiges Leben), Playa Chica (Gezeitentümpel und Felsen), Playa de la Sal (klares Wasser und flache Felsen). Besuche am Morgen bieten die beste Sicht und das ruhigste Wasser.
Picknicken: Bring Essen aus Sabinillas mit. Alle Strände haben genug Platz, um sich für den Tag niederzulassen, ohne dass es voll wirkt. Die Playa de los Toros bietet den meisten Platz für Familienpicknicks.
Fotografie: Die goldene Stunde (früher Morgen oder später Nachmittag) ist an allen Orten außergewöhnlich. Die Playa Ancha und die Playa de la Sal bieten dramatische Klippen als Hintergrund. Die felsigen Abschnitte der Playa de las Arenas ergeben markante Kompositionen.
Angeln: Legal und beliebt an der Playa de los Toros und der Playa de la Sal. Früher Morgen oder Abend bringt die besten Fänge.
Felstümpel & Strandgut sammeln: Die Playa Chica und die Playa de la Sal haben ausgedehnte felsige Bereiche mit kleinen Tümpeln und Muscheln. Ideal für Kinder und Naturliebhaber.
So kommst du von Sabinillas aus hin
Alle versteckten Strände liegen innerhalb von 15 Minuten Fahrt von Sabinillas. Über die A-7 (die Hauptküstenautobahn) erreichst du die Playa de los Toros im Norden oder die Playa de las Arenas im Süden. Für die Strände von Casares (Playa Ancha und Playa de la Sal) nimmst du die Landstraßen von der A-7 Richtung Casares Pueblo und fährst dann hinunter zur Küste.
Von Sabinillas fahren Busse entlang der A-7, aber die Frequenz ist begrenzt (im Sommer typischerweise 2–3 täglich). Ein Mietwagen gibt dir weit mehr Flexibilität. Von unserer Strandwohnung in Sabinillas aus erreichst du jeden dieser Strände in unter 20 Minuten.
Wenn du mit dem Auto unterwegs bist und an einem Tag mehrere versteckte Strände sehen willst, kombiniere die Playa de la Sal und die Playa Ancha (nördlich; zusammen 30 Minuten) oder die Playa de los Toros und die Playa de las Arenas (gemischt Nord/Süd; zusammen 45 Minuten). Die Playa Chica ist von überall ein kurzer Abstecher.
Plane deinen Besuch
Diese Strände sind perfekt, um den Massen zu entkommen, aber sie erfordern etwas mehr Planung als die Hauptstrände. Du kannst nicht von Einrichtungen, Rettungsschwimmern oder Essensverkäufern ausgehen. Die Belohnung sind Authentizität und Ruhe.
Wenn du nach stärker erschlossenen Stränden in der Gegend suchst, deckt unser Reiseführer zu den ruhigen Strandorten an der Costa del Sol zehn Alternativen ab. Wenn du eine Woche oder länger in Sabinillas bleibst, widme einen Tag der Erkundung der versteckten Abschnitte. Bring ein Picknick, Badesachen und reichlich Wasser mit. Start früh (vor 09:00 Uhr) — das garantiert Einsamkeit und das beste Licht zum Schnorcheln. Schwimm nur, wenn die Bedingungen ruhig sind und du ein sicherer Schwimmer bist.
Überleg, ob du Besuche an versteckten Stränden mit nahegelegenen Sehenswürdigkeiten kombinierst: Die Playa Ancha und die Playa de la Sal liegen nahe dem Dorf Casares (einen Nachmittag wert, um die Architektur des weißen Dorfes zu erkunden). Die Playa de los Toros ist rund 30 Minuten von Esteponas Altstadt entfernt. Die Playa de las Arenas liegt direkt neben dem Yachthafen La Duquesa — gönn dir danach dort ein Mittagessen.
Unser Lieblingsablauf: ein Vormittag an der Playa Chica (5 Minuten zu Fuß von unserer Wohnung) oder der Playa de los Toros (15 Minuten Fahrt), gefolgt von einem Nachmittag, an dem du das Dorf erkundest, gefolgt von tapas (kleinen Gerichten zum Teilen) und Wein am frühen Abend zurück in Sabinillas. Die Strände liefern Ruhe; die Dörfer liefern Kultur und Essen.
Wenn du hier bei uns direkt in unserer Strandwohnung buchst, können wir dir die besten versteckten Strände je nach deinen Vorlieben empfehlen — ob du schnorcheln, mit der Familie schwimmen, Einsamkeit oder Fotografie suchst. Wir haben genug Zeit an diesen Stränden verbracht, um genau zu wissen, welche Abschnitte sich wofür am besten eignen und wann man für maximale Ruhe hingehen sollte.
Mehr über Sabinillas selbst und darüber, was unsere Ecke der Küste so besonders macht, liest du in unserem kompletten Reiseführer zu Sabinillas. Und wenn du die weitere Westküste erkunden willst, deckt unser Reiseführer zu den besten Stränden bei Estepona den gesamten Abschnitt ab und wie du dich darin zurechtfindest.
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